Galerie und Kunsthandel

In den 1980er Jahren begann Wolfgang Immenhausen, zusammen mit der Berliner Malerin Sabine Schneider, eine Galerie aufzubauen. Die ersten Ausstellungen fanden noch in der Scheune statt, später wurde der ehemalige Wagenschuppen und der hintere Teil der Scheune zu Galerieräumen ausgebaut. Hier werden wechselnde Ausstellungen zu zeitgenössischer Malerei, Bildhauerei und Fotografie gezeigt, die auch immer wieder einen direkten Bezug zur Wannseer und Potsdamer Seen- und Kulturlandschaft haben.

1984 fand eine erste größere Ausstellung des seit Jahren vergessenen Wannseer Malers und Mitbegründers der Berliner Secession Philipp Franck (1860–1944) in der Scheune statt, die den Künstler wieder in das Bewusstsein der Öffentlichkeit rückte. Seitdem gehört Philipp Franck zu den wichtigsten Malern der Galerie und die Wiederentdeckung und Pflege der Künstler der Berliner Secession, insbesondere der „Verschollenen Generation“, entwickelte sich zu einem Schwerpunkt der Galeriearbeit.

In einem kleinen Galeriegarten, 1985 von dem Gartenarchitekten Horst Schumacher geplant und angelegt, werden ganzjährig Skulpturen verschiedener Bildhauer gezeigt.

  • sphinx
Eine enge Verbindung bestand seit den frühen 1980er Jahren zur Bildhauerin Ingeborg Hunzinger (1915–2009), der Enkeltochter Phillip Francks. Die meisten Hofbesucher kennen ihre Figur „Die Sphinx“ (1991). Zentral vor dem Eingang des Hofcafés zu finden, ist sie zu einer Art Wahrzeichen des Kulturstandorts „Mutter Fourage“ geworden. Eine weitere Skulptur („Paar“, 1993, Bronze) steht im Galeriegarten.